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Restaurants

Im Aostatal gibt es eine Vielzahl von guten Restaurants in jeder Preisklasse. Angefangen von einer einfachen Trattoria bis hin zum gepflegten Ristorante der Spitzenklasse ist im Aostatal alles vertreten. Eine Pizza oder ein mehrgängiges Menü, für jeden Geldbeutel und für jeden Geschmack gibt es ein reichhaltiges Angebot. In vielen Restaurants wird die Lokale Küche angeboten, die wir in jedem Falle empfehlen. Aber auch die klassischen italienischen Küche ist gut vertreten.

Wir haben schon in vielen Restaurants gegessen und wir könnten auch viele empfehlen. Allerdings haben wir die Erfahrung gemacht, daß sich die Qualität des Angebotes im Laufe der Zeit auch ändern kann. Um die Informationen auf dem neuesten Stand zu halten müßten wir immer wieder in den von uns empfohlenen Lokalen Essen gehen. Da das unserer Linie und unserem Geldbeutel nicht immer bekommt, haben wir uns entschlossen, keine Empfehlungen mehr auf unserer WebSite zu veröffentlichen. .

Tipps für einen gelungenen Ristorante - Besuch

Italien ist bekannt für die gute und ideenreiche Küche sowie die ausgeprägte und intensive "Esskultur". Um die italienische Vielfalt der "cucina Italiana" kennen zu lernen, sollte ein (oder auch mehrere) Restaurant-Besuche in jedem Falle im Urlaubsplan vorgemerkt sein.

Nachfolgend einige Tipps für einen gelungenen "Ristorante" Besuch.

Bei einem guten Ristorante sollte immer ein Tisch rechtzeitig vorbestellt werden. Die Essenszeiten beginnen  üblicherweise mittags zwischen 12.30 – 13.00 bzw. abends zwischen 19.30 – 20.00 Uhr. Grundsätzlich gilt, dass man sich im Lokal nicht einfach an einen freien Tisch setzt, sondern wartet, bis ein Platz zugewiesen wird. Hunde haben oftmals in einem Ristorante nichts zu suchen. In jedem Falle sollte der Ristorante-Besitzer vorher gefragt werden, ob Hunde genehm sind.

Die Speisekarte gliedert sich in drei Hauptgruppen:

1. Antipasti (Vorspeisen wie z.B. verschiedene Wurstsorten, Meeresfrüchte, Schinken mit Melone, verschiedene eingelegte Gemüsesorten, gerauecherter Fisch um nur einige zu nennen – dies hängt stark von der lokalen Küche ab).

2. Primo Piatto (Hier wird die Vielfalt der Nudelgerichte oder das Risotto mit seinen vielen Varianten angeboten).

Kleine Anmerkung: Die Vielfalt der Küche drückt sich ganz besonders im Variantenreichtum der Antipasti und der Primi Piatti aus

3. Secondo Piatto (Hier werden Fleisch oder Fischgerichte gereicht). Dazu kann man dann als Beilagen Gemüse (Kartoffel zählt zu den Gemüsen) oder Salat nehmen.

Was es beispielsweise nicht gibt, ist ein Teller mit Braten, Nudeln und Soße.

Prinzipiell ist zu sagen, dass es eigentlich keinen "Hauptgang" - wie in Deutschland üblich - gibt. Das Menü wird vielmehr in verschiedene "Abschnitte" eingeteilt.

Üblicherweise wird ein Antipasto und ein Secondo Piatto oder ein Primo Piatto und dann ein Secondo Piatto bestellt. Wer viel Hunger hat kann auch die komplette Folge vom Anti Pasto ueber Primo Piatto bis hin zum Secondo Piatto bestellten.

Nachdem man mit dem Secondo Piatto fertig ist, wird gefragt, ob noch ein Dessert gewünscht wird (Kuchen, kombiniert mit süßem Sekt, verschiedene Süßspeisen - wie das bekannte Tirami su, Obst). Es ist niemand böse, wenn der Nachtisch abgelehnt wird. Nach dem Dessert (oder auch schon vorher) schließt sich dann der Caffè (Espresso) - mit oder ohne Grappa - an, der das Essen beendet.

Ein Hinweis: Viele deutsche Urlauber bestellen sich an Stelle des Espresso den Cappuccino. Das ist eine typisch deutsche Angewohnheit und entspricht nicht der italienischen Esskultur. Der Espresso “säubert” den Rachen und hilft der Verdauung, was vom Cappuccino - enthält Milch und somit Fett - nicht so gut “erledigt” wird. 

Zu einem guten Essen gehört auch ein guter Wein. Viele Ristoranti bieten neben Flaschenweinen auch gute offenen Weine (vino sfuso) an. Dazu sollte gegen den Durst eine Flasche Mineralwasser (con gas - mit Kohlensäure oder naturale - ohne Kohlensäure) bestellt werden.

Kleine Anmerkung: In jedem Falle wird der Wein der lokalen Region empfohlen, in der sich das Ristorante befindet (soweit das natürlich möglich ist).

Noch ein Wort zur Pizzeria: Oft gibt es die Kombination Ristorante – Pizzeria. Hier wird neben der o.g.
Essensfolge auch Pizza angeboten. Kleiner Tipp: der Italiener trinkt normalerweise Bier zur Pizza.

Oftmals wird als Kritik geäußert, dass neben dem Preis für das Menü noch ein Entgelt für das "Coperto" verlangt wird. Hierzu möchten wir anmerken, dass wir das gerne bezahlt haben, da immer eine frische Tischdecke aufgelegt wird dazu Stoffservietten (und das im einfachsten Lokal) sowie die „Grissini“ (Knabberstangen) und Weißbrot. Es ist für uns ein Unding, dass wir uns an einen Tisch mit einem bekleckerten Tischtuch setzen müssen (wird leider oft in Deutschland angetroffen).