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Ein wichtiges Bauwerk am Eingang des Aostatales ist die Festung Bard, die auf einem Felsen eine enge Stelle im Tal beherrscht. Am Fusse der Festung befindet sich der Ort Bard, der - wie auch die Festung - einer kompletten Sanierung unterzogen wurde.
Die Wiedereröffnung der Festung fand am 15. Januar 2006 statt. Weitere Informationen zu diesem interessanten Komplex haben wir unter der Seite Festung Bard zusammengetragen. Bard sollte in keinem Besuchsprogramm des Aostatales fehlen.
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Auf jeden Falle sollte Aosta, die Landeshauptstadt der gleichnamigen Region mit 35.000 Einwohnern, in einem Besichtigungsprogramm nicht fehlen.
Schon die Römer haben die strategische Position am wichtigen Alpenübergang des Grossen St. Berhard genutzt und dort eine Siedlung errichtet. Aus dieser Zeit sind viele Baudenkmäler zu besichtigen.
Darüber hinaus verfügt die Stadt über einen schönen intakten historischen Ortskern mit einer grosssen und ausgedehnten Fussgängerzone. Hier sind viele Geschäfte, Bars und Restaurants anzutreffen, mit dem Flair einer italienischen Kleinstadt.
Stadtzentrum ist der Platz Chanoux, wo sich das Rathaus, eine Gebäude aus dem Jahre 1839, befindet.
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82 Schlösser und Burgen auf 80 Kilometer verteilt sind im Aostatal anzutreffen, Diese wurden zwischen dem 12. und 18. Jahrhundert erbaut. Sie spiegeln die Geschichte dieser Region in sichtbarer und greifbarer Weise wider. Beim Besuch dieser ehrwürdigen Baudenkmäler wird der Name Challant oft erwähnt, eine Adelsfamilie, die vom 12. Jahrhundert an die Geschicke des Aostatales in entscheidender Weise geprägt hat. Drei Schlösser bzw. Burgen sind besonders hervorzuheben, da sie sich architektonisch wesentlich voneinander unterscheiden.
Das Schloss Issogne, in Sichtweite zu Verres, stellt ein gutes Beispiel einer Sommerresidenz dar und steht für das unbeschwerte höfische Leben. Die Innenräume sind mit zahlreichen Fresken ausgestattet. Die Burg von Verres hingegen ist eine Festung, die hoch auf einem Felsen den Eingang des Ayas Tales bewacht. In der Form eines Würfels mit einer Seitenlänge von 30 m und einem quadratischen Innenhof macht sie einen abweisenden Eindruck.Die Burg von Fenis hingegen ist so, wie man sich eine Burg vorstellt: mit zinnenbewehrten Mauern und vielen Türmen stellt sie die schönste und auch besterhaltenste Burganlage aus dem Mittelalter dar.
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Im Aostatal gibt es einige Zeugnisse aus der romanischen Bauepoche. Ein wunderschönes Beispiel befindet sich in Arnad. Die Pfarrkirche San Martino geht auf das 11. - 12. Jahrhundert zurück. In den Jahren 1950/51 wurden in einer Renovierungskampagne die romanischen Züge wieder ans Licht gebracht: die Apsiden, die Fassade, die interne Struktur und ein schönes gotisches Portal sowie die Fresken aus dem 15. Jahrhundert (hl. Cristoforo).
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Ein weiteres Bauwerk der romanischen Bauepoche ist die Kirche von San Maurizio, die sich in Saint Vincent im Ortsteil von Moron befindet. Sie ist eine der ältesten des Aostatales und wurde bereits im XII. Jahrhundert erwähnt. Die Kirche ist wunderschön in aussichtsreicher Lage hoch über dem Aostatal gelegen.
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Die sogenannte Via delle Gallie, die von Ivrea nach Aosta und von dort zum Kleinen bzw. Grossen Sankt Bernhard führt, wurde als grosses Verkehrsprojekt geplant. Ziel war die Verbindung von Rom bzw. dem Mittelmeerraum mit Nordeuropa. Die ältesten Funde gehen bis auf das 3. Jahrhundert vor Chr. zurück.
Im Verlauf dieser antiken Strasse gibt es einige Bauwerke, wie z.B. die Brücke in Pont Saint Martin, die in mehr oder weniger gutem Zustand erhalten sind. Eines hiervon ist die Brücke bei Saint Vincent, die bis zum Jahr 1839 benutzt wurde und vermutlich durch ein Erdbeben teilweise eingestürzt ist. Diese Brücke war eine der bedeutensten Bauwerke der Via delle Gallie (siehe hierzu auch das PDF-File Die Römer im Aostatal, was hier auf dieser Seite oben zur Verfügung steht).
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Ein besoders schönes Zeugnis aus vorchristlicher römischer Zeit befindet sich in Pondel am Eingang des Cogne Tales. Ein 56 m hohes Acquädukt, erbaut vor Christus, überspannt den Fluß Grand Eyvia. Diese Brücke, ursprünglich für die Weiterleitung von Wasser gebaut, dient heute als Brücke. Die ganze Konstruktion ist in sehr gutem Zustand. Es befinden sich dort umfangreiche Tafeln, die die Bauweise erklären. Ein Besuch lohnt sich in jedem Falle und kann hervorragend mit einem Abstecher nach Cogne und in den Nationalpark des Gran Paradiso verknüpft werden. Weitere Fotos sind in userer Fotogalerie unter Sehenswürdigkeiten zu sehen (siehe hierzu auch des PDF-File Die Römer im Aostatal, was hier auf dieser Seite oben zur Verfügung steht).
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Die wichtigsten Bezeichnungen des Stadel im Walserdialekt: Wohngade (Stall mit Wohnbereich), Faslade (Kredenz), Steinerne Ofe, Schloafstobö, Diele, Spicher, Chemme (Kamin), Schoff (Balkon), Rächtoliera (Pltaz zum trocknen des Brotes, Tach, Blatte (Dachziegel), Ferscht.
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Die Walser waren die ersten Bewohner des oberen Lystals (Gressoney Tal). Sie führten ein traditionsreiches Leben und hatten besondere Bräuche und eine eigene Sprache. Ihre Vorfahren waren die Alemannen, ein germanischer Stamm, der im 11., 12. und 13. Jahrhundert das Wallis (daher der Name "Walser") verließ, um sich am Südhang des Monte Rosa niederzulassen und dort kleine verstreute Ortschaften zu gründen. Im Lystal entstanden deshalb die Walserdörfer Gressoney, Niel (Weiler von Gaby) und Issime. Die alten Häuser, in denen die Walser wohnten, heißen "Stadel". Es handelt sich um typische Gebäude aus Lärchenholz, die auf kurzen pilzenförmigen Pfeilern mit hölzernem Stiel und einer großen Steinplatte als Hut ruhen. Dank dieser charakteristischen "Pilze" schützte man das Heu und die Vorräte, die im oberen hölzernen Teil der Stadel aufbewahrt wurden, vor Nagetieren und der Bodenfeuchtigkeit. Einer der ältesten Stadel trägt das Datum 1547. Er befindet sich im Weiler Greschmattò und war früher Sitz des Gerichtshofes und des Gefängnisses.
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