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Trekking

St. Jacques im Ayas Tal, auch Kanton des Allemands genannt, eine wichtiger Punkt auf dem Walser Weg.

Der grosse Walserpfad

Der grosse Walserpfad ist ein Weg durch das Gebiet des Espace Mont Cervin Mont Rose, welches das Tal Tournenche, das Tal von Ayas und das Tal von Lys (Gressoney Tal) umfasst. Der Weg führt von Zermatt über den Theodulpass an der Schweizer Grenze bis hin zum Cime Bianche Pass mit grossartigen Blicken auf die über 4.000 m hohen vergletscherten Gipfel. Vom Cime Bianche Pass steigt der Weg in das Tal von Ayas ab und gelangt so über den Pinterpass in das Tal von Lys, um dann schliesslich wieder bis zum Valdobbiapass an der Grenze zum Piemont aufzusteigen.

Der Weg kann in mehreren Abschnitten erwandert werden. Entweder man übernachtet unterwegs in verschiedenen Unterkünften oder man startet die einzelnen Etappen von unterschiedlichen Ausgangspunkten aus, die dann mit dem PKW angefahren werden können. Aber Achtung, bedingt durch die verschiedenen Täler sind oft lange Anfahrtswege notwendig. .

Die Walsersiedlung Gressoney St. Jean

Wer die Wanderung unternimmt, folgt den Spuren der Walser (Waliser), ein Volk, das seit Beginn des XII. Jahrhunderts diesen Boden besiedelte und dazu beitrug, diese Landschaft zu gestalten. Im XII. Jahrhundert begann eine intensive Wanderbewegung der Waliser in Richtung anderer alpiner Zonen und bestimmte im Verlauf von dreissig Jahren die Gründung zahlreicher Siedlungen in einem Gebiet, das von Savoyen bis nach Österreich (kleines Walsertal) reichte. Eine Serie von Erläuterungstafeln gibt Hinweise auf architektonische Besonderheiten und geschichtliche Hintergruende.

Von den lokalen Fremdenverkehrsorganisationen wird ein Karte mit Wegbeschreibung sowie ein kleiner Führer herausgegeben.  Weitere Informationen in deutscher Sprache finden Sie im Internet unter Walserinformationen.

Abstieg vom Hochlicht

Die Mantova Hütte am frühen Morgen

Gressoney Tal - In die Gletscherwelt des Monte Rosa

Im Gressoney Tal können wir zwei Touren empfehlen, die Freunde von uns mit dem Alpenverein, Sektion Hochtaunus, im Juli 2005 erwandert haben. Einige schöne Fotos von Karlheinz Fischer sind unter
Gletschertour in unserer Fotogalerie zu sehen.
Mit der Seilbahn von Gressoney Staffal geht es hinauf zur Gabiet Hütte (2.357 m). Die erste Tour führt von dort auf das Hochlicht – Alta Luce (3.185 m), das in ca 3,5 Stunden auf gut markiertem Weg erreichbar ist. Trittsicherheit ist eine wichtige Voraussetzung, da es teilweise über grobes Geröll geht. Vom Gipfel, auf dem sich eine kleine Glocke befindet, bieten sich eine wunderschöne Aussicht sowie interessante Ausblicke in die nahe Gletscherwelt des Lyskamm .
Die zweite Tour führt in zwei Etappen auf die Pyramide Vincent. In der ersten Etappe geht es von der Gabiet Hütte auf die Mantova Hütte (3.498 m), die in 3,5 bis 4 Stunden auf gut markierten Wegen erreichbar ist. Auch hier ist Trittsicherheit erforderlich, da der Weg über Geröllhalden und Restschnee führt. Am nächsten Tag geht es früh los. Über den Col Vincent (4.087) geht es hinauf zur Pyramide Vincent (4.215 m), die nach etwa 3 Stunden erreicht ist. Der Rückweg führt am Biwak Balmenhorn 4.167 vorbei und wieder zur Gabiet Hütte zurück. Für diese Hochgebirgstour, die nur mit ortskundigem Führer unternommen werden sollte, ist Eisausrüstung erforderlich da der Weg ausschließlich über Schneefelder und Gletscher führt.

Organisiert und vorbereitet wurde die Tour von Christoph Semeradt (wie wir zwischenzeitlich erfahren haben ist Christoph bei einer Bergtour in Bolivien am 6.8.2005 tödlich verunglückt), der auf seiner Homepage alle Touren beschrieben und mit zahlreichen Fotos ergaenzt hat: Die Welt der Viertausender im Monterosagebiet

Mont Avic

Monte Rosa - Pyramide Vincent

Naturpark Mont Avic

Dieser Naturpark (Naturschutzgebiet), der im Jahr 1989 gegründet wurde, erstreckt sich über eine Fläche von 5.747 Hektar. Ausgedehnte Waldgebiete, zahlreiche Hochgebirgsseen, Hochmoore und Feuchtgebiete mit seltenen Pflanzen zeichnen dieses Gebiet aus. Dort befinden sich auch einige Bergwerke (Magnesium, Kupfer), die bis Mitte des 19. Jahrhunderts in Betrieb waren. Der Naturpark Mont Avic ist mit zahlreichen Wanderwegen durchzogen. Hinweistafeln geben Aufschluss ueber die jeweiligen Besonderheiten. Am Beginn des Naturschutzgebietes in Champdepraz, Ortsteil Covarey (1.257 m), befindet sich ein Informationszentrum.
 

Die Zufahrt erfolgt vom Haupttal. Etwa 3 km nach Verrès (in Richtung Saint Vincent fahrend) biegt man links nach Champdepraz ab. Nach dem Hauptort windet sich die Strasse in vielen Kehren den Hang hinauf (einzigartige Tiefblicke). Stellenweise ein wenig schmal, dann aber auch wieder gut ausgebaut. Am Ende der Strasse (Informationszentrum) befinden sich ausreichende Parkplätze. Der Park hat seinen Namen vom Mont Avic (3.008 m), der mit seiner eigenwilligen Form das Tal beherrscht.

Die Hochmoore und  Hochgebirgsseen sind jedoch am einfachsten über das Champorcher Tal zu erreichen. Die Zufahrt in dieses Tal erfolgt von Hone, ca 10 km suedlich von Verrès. Nachdem der Ort Hone durchfahren ist, steigt die Strasse in vielen Kehren, mit schoenen Blicken auf die Festung Bard, an. Man folgt der Strasse bis nach Champorcher, Ortsteil Chateau und biegt dort rechts ab. Diese Strasse steigt bis auf 1.800 m an. Der PKW wird am Ende der befestigten Strasse abgestellt. Von dort sind es dann nur rd. 500 m bis zum Einstieg in den Naturpark (Hinweistafel). Die Karte des Gebiets mit den eingezeichneten Wanderwegen steht als Download unter Mont Avic PDF zur Verfuegung. Weiter Informationen im Internet unter Mont Avic Park

In 9 Etappen um den Monte Rosa

Mehr als 300 km in neun anspruchsvollen Tagestouren sind zurückzulegen.Von Zermatt führt der Weg über den Theodulpass nach Italien, über den Monte Moro Pass zurück in die Schweiz ins Saastal nach Saas Fee und weiter nach Grächen.

Wer die Tour Monte Rosa zurückgelegt hat, verdient Anerkennung, denn er hat eine grosse Leistung vollbracht.

Mehr Informationen unter Tour Monte Rosa

In 10 Tagen über die Höhenwege “Alta Via” des Aostatales

Die Beschreibung der Tour können Sie sich downloaden:

Teil 1(1,9 MB)

Teil 2 (1,9 MB)
Die Beschreibung ist mit vielen Fotos, Höhenprofilen und Kartenausschnitten sehr ausführlich.

Einige interessante Tourenbeschreibungen auf den Castor, den Monte Rosa   und den Gran Paradiso haben wir im Internet gefunden.

Die Tourenbeschreibungen, die mit vielen guten Fotos ausgestattet sind, geben einen guten Überblick und den Schwierigkeitsgrad der jeweiligen Strecke.