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Turin

Piazza Vittorio Veneto

Palazzo Reale

Palazzo Madama

Piazza San Carlo

Caffè San Carlo

Porta Palatina

Dom

Reggia di Venaria Reale

Turin, die Hauptstadt des Piemont, ist mit seinen rd. 900.000 Einwohnern in jedem Falle eine Reise wert.

Vor unserem ersten Besuch in Turin im Januar 2002 waren wir voller Vorurteile, dort eine wenig interessante graue Industriestadt anzutreffen. Wir wurden aber bald eines Besseren belehrt.

Die Stadt war lange Zeit Regierungssitz des Herzogtums Savoyen und wurde nach der Vereinigung Italiens1861 für kurze Zeit Hauptstadt des Landes. Die Grundlagen für die Stadt haben die Römer gelegt, die bereits vor Christus hier ein Militärlager errichtet haben. Die römische Stadtstruktur mit rechtwinklig zueinander verlaufenden Strassen hat sich bis in die heutige Zeit erhalten. Die „Porta Palatina“ ist eine der wichtigsten Zeugen aus dieser Zeitepoche.

Der engere Innenstadtbereich von der Via Po über die Piazza Castello bis hin zur Piazza San Carlo hat den Charakter einer barocken Residenzstadt bewahrt und wirkt auf den Besucher als geschlossene architektonische Einheit. Hierzu hat wesentlich der Barockbaumeister Filippo Juvarra beigetragen, der unter den Herzögen von Savoyen das Stadtbild entscheidend geprägt hat.

Turin, die Hauptstadt der Schokolade, erreichen Sie über die Autobahn A5 Aosta – Turin. Stellen Sie Ihren PKW in der Tiefgarage unter dem Platz „Vittorio Veneto“ ab, der sich in der Nähe des Po befindet. Der Platz hat durch die Verbannung der Autos unter die Erde wesentlich an Schönheit gewonnen und ist beeindruckend in seiner architektonischen Gesamtheit. Übrigens können Sie auf der anderen Seite des Po einen Blick auf die Kirche „Gran Madre di Dio“ am Fuße der „Colline (Hügel) del Po“ werfen.

Beginnen Sie vom Platz „Vittorio Veneto“ Ihren Stadtrundgang. Über die Via Po mit ihren Arkaden (insgesamt gibt es rd. 13 km Arkaden in Turin) erreichen Sie bald die „Piazza Castello“ mit dem „Palazzo Reale“ und dem „Palazzo Madama“. Auch dieser Platz wirkt durch die Geschlossenheit der umliegenden Bebauung in seiner architektonischen Gesamtheit. Gehen Sie nun über die „Via Roma“ zur „Piazza San Carlo“, dem schönsten Platz Turins. Die Barockfassaden der umliegenden Gebäude bilden einen wirkungsvollen Rahmen für diesen Platz, der mit dem Reiterstandbild „Emanuele Filiberto“ zu den schönsten Plätzen Italiens gehört.

Weiterhin sehenswert ist das Ägyptische Museum, das eine der bekanntesten Sammlungen ägyptischer Kunst beherbergt sowie der Dom mit der Kapelle des heiligen Grabtuches. Nicht zu vergessen ein Besuch im Cafe „San Carlo“ (am Piazza  San Carlo) , das im Jahre 1822 eingeweiht wurde.

Zum Shopping ist die Via Garibaldi ideal, die als Fußgängerzone an der Piazza Castello beginnt. Die Läden der Luxusklasse befinden sich in der Via Roma.

Wir haben noch lange nicht alle Sehenswürdigkeiten der Stadt erwähnt. Fahren Sie hin und sehen Sie sich selbst um.

Gefunden bei stern.de “Turin, Welthauptstadt des Design”

Auch die umliegenden Schlösser der Savoyer, insbesondere das Jagdschloss „Stupinigi“ sowie das kürzlich renovieret Schloss „Reggia di Venaria Reale“ lohnen einen Besuch. Hierzu ein Artikel aus “Die Zeit “ vom Dezember 2007
Schon von weit her ist die Kirche „Basilica di Superga“ hoch auf einem Hügel zu erkennen (Anfahrt  mit dem Auto oder einer Zahnradbahn). An klaren Tagen hat man von dort einen herrlichen Blick auf die Stadt und die umliegende Alpenkette.

In Turin haben, wie allgemein bekannt, die Olympischen Winterspiele 2006 stattgefunden. Das war für uns ein einmaliges Erlebnis.

All das ist vom Aostatal aus nicht weit.

Reisen nach Turin und ins Piemont sowie sachkundige Führungen durch Turin werden von BID-Beratung organisiert.

Piazza San Carlo

Mole Antonelliana